Seid still und bleibt doch bitte ruhig. Ich will ein Märchen erzählen. Es gab einmal ein Volk hier auf Erden. Es hatte einen König. Eines Tages wurde der König von seinem Volk des Verrates angeklagt. Genauer gesagt wurde einem Teil des Volkes zunächst einmal offenbar, dass ihr König durchaus im Klaren darüber war, dass das Volk von seinen Feinden bald an mehreren Orten dort, wo sie wohnten, überfallen werden sollte, er soll sogar genau gewusst haben, an welchem Tag und auch wo. Der Teil des Volkes fragte nach, weswegen er das Volk nicht gewarnt hatte, im Gegenteil ihm zugesprochen hatte, keine Angst zu haben und Ruhe zu bewahren.
Ein Sprecher des Königshauses erklärte, hätten die Menschen von den Absichten des Feindes vor dem Überfall erfahren, hätten sie in Richtung zu einer der friedlichen Grenzen ihres Landes zu ziehen begonnen. Die Straßen wären blockiert, und das Heer, sprich Militär, hätte wegen Menschenmassen nicht in die entgegengesetzte Richtung umstationiert werden können. Es wäre an der Verteidigung des Landes gehindert worden.
Die Antwort gab insofern zu denken, dass, wie manche sagten, das Militär anderswo her hätte umstationiert werden müssen, nicht von der friedlichen Grenze her. Darüber hinaus stellte jemand fest, dass es im Land außer Autos auch viele Züge gebe, so dass sich das Volk und das Heer sehr wohl gleichzeitig nicht aufeinander zu, sondern aneinander vorbei in zwei entgegengesetzte Richtungen hätten fortbewegen können. Die Sachlage wird sich vielleicht bald ändern und das Volk und sein geliebter König werden erneut einander bestens verstehen. Mir aber, mir hier in meiner Küche, erscheint mein Märchen fürs Erste als weder rund noch schlüssig.
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